Die Atemschutzwerkstatt
Die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Hillesheim wurde Ende der 70ziger Jahre als eine von zwei Atemschutzwerkstätten im Landkreis Daun eingerichtet. Bis 2003 wurden in der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Hillesheim alle Atemschutzgeräte und Atemschutzmasken der Verbandsgemeinden Gerolstein, Obere Kyll und Hillesheim gepflegt und gewartet.
Durch die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Einsatzzahlen und den stetig zunehmenden Wartungs- und Prüfanforderungen wurden in den Verbandsgemeinden Gerolstein und Obere Kyll mittlerweile eigene Werkstätten eingerichtet.
Die zwei ehrenamtlichen Atemschutzgerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr Hillesheim betreuen zurzeit 9 Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Hillesheim. Dies entspricht einer Anzahl von 40 Atemschutzgeräte, 56 Lungenautomaten, 108 Atemschutzmasken, 40 Filter und 100 Atemluftflaschen.
Neben den Reinigungs-, Desinfektions-, Wartungs- und Prüfarbeiten an den vorhandenen Geräten und Atemsanschlüssen zählt die Überwachung der Lagerfristen der Atemschutzfilter ebenfalls zu den Aufgaben der Atemschutzwerkstatt. Zusätzlich zu diesen Aufgaben werden durch das Personal der Atemschutzwerkstatt die Einhaltung der Lager und Prüffristen für die Gefahrstoffausrüstung und der vier Chemikalienschutzanzüge der Feuerwehr Hillesheim überwacht.
Die gesamte Organisation des Bereichs Atemschutz gehört ebenfalls zu dem Zuständigkeitsbereich der beiden Atemschutzgerätewarte. Darunter fällt die Überwachung der Untersuchungstermine für die arbeitsmedizinischen G26 Untersuchung der ca. 80 Atemschutzgeräteträger und die Planung bzw. Koordination der jährlichen Termine auf der Atemschutzübstrecke bei der Freiwilligen Feuerwehr Daun.
Einmal jährlich erfolgt hierzu die Kontrolle der persönlichen Atemschutznachweis in den alle Einsätze, Übungen Unterweisungen und sonstige Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Atemschutz eingetragen werden. Neben den technischen Arbeiten erfolgt durch die beiden Atemschutzgerätewarte und Kreisausbilder Atemschutz Dieter Bertram und Marco Schneider auch die Ausbildung neuer Atemschutzgeräteträger.
Die Werkstatt ist jeden Donnerstag zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr für die regelmäßig anfallenden Wartungs- und Prüfarbeiten besetzt. Außerhalb der normalen Öffnungszeiten erfolgt eine Vielzahl der Reinigungs-, Wartungs-, und Prüfarbeiten an Wochenenden oder in den späten Abendstunden um nach Übungen und Einsätzen wieder eine sofortige Einsatzbereitschaft der einzelnen Feuerwehren zu gewährleisten.
(Februar 2011, MS)