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Rettungskarte- Forst

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Ablauf der Rettung mittels Rettungskarte Forst

Beispiel: Rettung eines verletzten Forstarbeiters.
Die Arbeitskolonne des Forstes verfügt über ein Handy. Zusammen mit dem Arbeitsauftrag erhalten die Arbeiter eine Handlungsanweisung mit Angabe des nächsten Anfahrtspunktes für Rettungsfahrzeuge.
Mit dem Notruf werden die Zifferngruppen auf dem Hinweisschild übermittelt bzw. abgefragt. Damit sind Kartennummer und die Nummer des Anfahrtspunktes identifiziert. Auf der Karte ist der Anfahrtspunkt entsprechend eingezeichnet und in der Legende beschrieben. Die Qualität und die Befahrbarkeit der Anfahrtswege zu den Rettungspunkten wird durch die Farbgebung grün,gelb. rot deutlich.
(Text Quelle LFKS RLP)
 
Auch Wanderern und Waldarbeitern können diese Rettungsschilder ( Rettungspunkt ) Leben retten.
Wenn Sie einen Notruf bei der Rettungsleitstelle melden, dann geben Sie die genauen Kennziffern (Zahlen ) auf dem Schild an, so können die Rettungskräfte Ihren Standort genau ermitteln und kostbare Zeit einsparen.                          
                        
 
Beispiel: Rettungspunkt 5606-182               Ausschnitt: Rettungskarte- Forst
                
                    
 


Ablauf der "Rettungskette Forst" 
(Text Quelle: Landesforsten RLP)

Beim Unfall sind zunächst Sofortmaßnahmen der Ersten Hilfe zu leisten (zum Beispiel stabile Seitenlage, blutstillende Maßnahmen). Danach wird der Notruf mittels Funktelefon direkt an die  zuständige Rettungsleitstelle abgesetzt. Hierbei gilt es zu beachten, dass viele der Rettungspunkte mobilfunktechnisch nicht ausgeleuchtet sind, d. h. dass häufig am realen Standort des Rettungspunktes keine Notrufabsetzung möglich ist. Der Rettungsleitstelle werden die siebenstellige Nummer des "Anfahrpunktes" sowie der Ort aus der Karte, die am nächsten zum Unfallort liegen, mitgeteilt. Es wird angegeben, ob am Anfahrpunkt ein Lotse die weitere Leitung des Rettungsfahrzeuges übernimmt sowie die technische Unterstützung der Feuerwehr erforderlich ist. Ist kein Loste vorhanden, wird die weitere Route vom Anfahrpunkt zum Unfallort an Hand von Merkmalen in der Karte der Rettungsleitstelle beschrieben. Wenn möglich, sollte jedoch ein Lotse zur Verfügung gestellt werden.

Die Rettungsleitstelle setzt das Rettungsfahrzeug ein, informiert gegebenenfalls auch die örtliche Feuerwehr und leitet es über BOS-Funk zum "Anfahrpunkt". Als Hilfsmittel für die Anfahrt benutzt die Rettungsmannschaft die an Bord befindliche Rettungskarte Rheinland-Pfalz und orientiert sich an den in der Karte farblich markierten Wegen.
Die Fahrt im Wald erfolgt zunächst immer mit Martinshorn damit die Anfahrt gehört werden kann. Am "Anfahrpunkt" wird das Martinshorn ausgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich am Unfallort mit akustischen Mitteln bemerkbar machen. Die Waldarbeiter benutzen dazu eine Kompressorfanfare. Die akustischen Signale werden von der Rettungsmannschaft mit dem Martinshorn bestätigt und die Fahrt zum Unfallort wird, wenn möglich, fortgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist es sinnvoll, der Rettungsmannschaft entgegenzugehen und sie zum Unfallort zu leiten.

Landesforsten verwendet Betriebsanweisungen um den Ablauf der Rettungskette sicherzustellen. Privaten Nutzern wird empfohlen, sich bei Nutzung der Rettungskarten von den Forstämtern beraten zu lassen.

Achtung: Nicht jeder Anfahrpunkt befindet sich in einem vom Mobilfunk ausgeleuchteten Gebiet. Die Schilder dienen in erster Linie einem betriebsinternen Rettungsleitsystem

  
(UC/EM)

                           

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